Immobilienfinanzierung in der Übersicht: Das sind die Möglichkeiten

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Der Erwerb einer Immobilie kostet Geld. In der Regel übersteigt der Kaufpreis die Ersparnisse; auch dann, wenn man mitunter erfolgreich über CMC Markets in Aktien oder Fonds investiert hat, können die Preise für die Immobilien dennoch zu hoch sein. Zu Beginn muss also die Frage geklärt werden, welche Finanzierung abgeschlossen werden soll. So gibt es Tilgungskredite, Annuitätendarlehen, Forward-Finanzierungen oder auch endfällige Darlehen. Seit wenigen Jahren entscheiden sich viele Kreditnehmer auch für weitere Optionen – so etwa für zinsvariable Darlehen, Kombi-Kredite.

Welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung?

Wenn eine Immobilie finanziert werden soll, dann wird in erster Linie die Bank kontaktiert. Auch wenn dem Bankberater schon seit Jahren vertraut wird, so ist es dennoch von Vorteil, wenn der Kreditnehmer im Vorfeld Informationen einholt, welche Kreditmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Des Weiteren sollt sich der Kreditnehmer auch mit den unterschiedlichen Vor- und Nachteilen befassen. Tilgungsersatz- oder Annuitätendarlehen basieren etwa auf dem Prinzip, dass der Kreditnehmer regelmäßige Raten bezahlt, sodass es zur Tilgung der Finanzierung kommt. Die Raten setzen sich aus dem Kreditzins und der Tilgungsleistung zusammen. Entscheidet sich der Kreditnehmer für ein endfälliges Darlehen, so wird die eigentliche Kreditsumme erst mit dem Ende der Laufzeit bezahlt – in der Zwischenzeit muss der Kreditnehmer „nur“ die Zinsen bezahlen. Damit nach der Laufzeit die notwendige Kreditsumme zur Verfügung steht, wird ein Sparvertrag abgeschlossen. Interessant sind vor allem auch variable Kreditformen. Derartige Finanzierungen sind vor allem seit Bestehen der Niedrigzinsphase beliebt – aufgrund der Tatsache, dass derartige Kredite mit einem sehr geringen Zinssatz belastet wird, handelt es sich um günstige Finanzierungen. Problematisch wird es nur dann, wenn es zur Zinserhöhung (Zinsanpassung) kommt. Jedoch muss eine Immobilienfinanzierung nicht über die Sparkasse oder Bank abgeschlossen werden – auch Immobilienkredite, die über unabhängige Kreditvermittler oder Finanzberater angeboten werden, können eine Alternative sein. Das heißt aber nicht, dass der Finanzberater die benötigte Summe zur Verfügung stellt – er kann mit der Bank verhandeln und somit bessere Konditionen vereinbaren. Auch Bauspardarlehen sind eine interessante Möglichkeit, wenn eine Immobilie finanziert werden soll.

Was muss der Kreditnehmer sonst noch berücksichtigen?

Im Vorfeld sollten die unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten überprüft und miteinander verglichen werden. Hat sich der Kreditnehmer für eine Finanzierung entschieden, so sollte ein weiterer Vergleich stattfinden – nur dann, wenn auch dieselben Finanzierungen miteinander verglichen werden, kann der Kreditnehmer sicher sein, das günstigste Angebot gefunden zu haben. Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn der Kreditnehmer über Eigenmittel (20 bis 30 Prozent des Kaufpreises) verfügt, sodass etwaige Kaufnebenkosten – also die Gebühren für den Grundbucheintrag, Notarkosten, Maklercourtage und dergleichen – von den Ersparnissen bezahlt werden können. Verfügt der Kreditnehmer über keine Ersparnisse, muss er sich für eine Vollfinanzierung (Kaufpreis und Kaufnebenkosten) entscheiden.

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